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Universitätslehrgang MSc Industrial Engineer - Übersicht

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Home > Technik/Design > Betriebsorganisation > Industrial Engineering > Universitätslehrgang MSc Industrial Engineer - Übersicht
Kursbuch

Universitätslehrgang MSc Industrial Engineer - Übersicht



In Kooperation mit der Donau-Universität Krems.


Für Technikerinnen und Techniker mit Berufspraxis.
Zum graduierten MSc Industrial Engineer.


Start im Herbst - Buchen Sie jetzt den Informationsabend



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Teilnehmerkreis:
Dieses berufsbegleitende Studium richtet sich an Personen im mittleren Management, sowohl aus dem technischen Bereich als auch aus dem kaufmännisch-organisatorischen (Management-) Bereich.

Dieses Studienangebot richtet sich speziell an Ingenieure, Absolventen der Werkmeisterschulen, Absolventen der Fachakademien und Meister sowie Personen, die in gehobener Stellung durch strategische und innovative Projekte am Unternehmenserfolg mitwirken oder solche Positionen anstreben.

Inhalt:
Die Inhalte konzentrieren sich auf jene strategischen, technologischen und organisatorischen Herausforderungen, denen sich Unternehmen jenseits enger regionaler oder nationaler Grenzen stellen müssen. Das Studium gliedert sich in zwei Abschnitte und besteht aus Modulen des Kerncurriculums, die branchenübergreifend organisiert sind. Die Module der Fachvertiefung prägen Ihre persönliche Entwicklung mit verdichtetem Wissen aus dem Bereich des Industrial Engineerings.

1. Semester
  • Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung
  • Business Basics
  • Controlling und Finanzierung
  • Projektmanagement
  • Marketing & Kommunikation
  • Personalwirtschaft
  • Wirtschaftsrecht
2. Semester
  • Business Basics
  • Informationsrecht
  • Kommunikation & Führungsverhalten
  • Controlling & Managementinformationssysteme
  • Prozessoptimierung & Qualitätsmanagement
  • Quantitative Verfahren der Unternehmensführung
  • Leadership
3. Semester
  • Produktmanagement
  • Produktwertanalyse
  • Qualitätsmanagement
  • Risikomanagement
  • IMS Prozess-Management
  • Logistik-Management
4. Semester
  • Master Thesis
  • MT-Expose-Präsentation
  • Masterthesen-Verteidigung

Gesamtdauer: 4 Semester, 49 Präsenztage geblockt

Studienorte: Semester 1 und 2 am WIFI Salzburg, Semester 3 und 4 an der Donau-Universität Krems.

Die Kooperation: Die Kooperation zwischen WIFI und der Donau-Universität Krems bietet den Studierenden eine neue und zusätzliche Qualifikations- und Weiterbildungschance, die sich zum Ziel gesetzt hat, Wissen und Kompetenz auf höchstem Niveau für Ihren Erfolg zu vereinen. Dieses Programm ist speziell für die berufsbegleitende Weiterbildung entwickelt worden. Das Feedback unserer Absolventen/innen und unsere langjährige Erfahrung haben dieses zweiteilige Studium mit einer optimierten Vernetzung von Selbst- und Gruppenstudien sowie Präsenzphasen hervorgebracht, welches berufsbegleitendes Studieren bestmöglich unterstützt.

Gesamtkosten: € 14.900,- inkl. Arbeitsunterlagen
Förderungen sind möglich

Inhalte im Detail:


Kerncurriculum

Betriebswirtschaftslehre und Organisationsmanagement
Die Basis für das erfolgreiche Funktionieren eines Unternehmens sind Kenntnisse über grundlegende wirtschaftliche Mechanismen und deren Auswirkungen. Die einzelnen Module dieses Faches vermitteln praxisrelevante Grundbegriffe der Betriebswirtschaftslehre, Instrumente und Methoden zur betriebswirtschaftlichen Planung.
Wesentliche Inhalte sind Theorie, Empirie und Praxis betriebswirtschaftlichen Handelns, Ziele, Inhalte und Methoden der Systemführung in Wirtschaft und Verwaltung, darunter quantitative Verfahren wie Prognose- und Planungsrechnungen, Optimierungsverfahren und mathematische Kontrollverfahren.
    Module
  • Betriebswirtschaftslehre & Unternehmensführung
  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen der Unternehmensplanung
  • Quantitative Verfahren der Unternehmensführung
  • Einführung in das Projektmanagement
  • Qualitätssicherung: Standards & Management
  • Prozessmanagement in der Praxis

Wirtschafts- und Informationsrecht
Die rasante Entwicklung der Technologie und die globalen gesellschaftlichen Veränderungen bedingen und bedürfen eines rechtlichen Rahmens, der sich ähnlich dynamisch quantitativ erweitert und qualitativ verändert. Die rasche Abfolge rechtlicher Neuerungen ist nicht nur, aber vor allem für den Nichtjuristen schwer überblickbar.
In den Modulen dieses Faches wird kein Spezialwissen vermittelt, sondern den Betroffenen und Beteiligten ein Einblick in die Thematik gegeben und ein Überblick über die Tendenzen ermöglicht. Damit soll insbesondere die Kommunikation von Führungskräften in Wirtschaft und Verwaltung mit den Rechtsexpert/innen bzw. juristischen Berater/innen erleichtert werden.
    Module
  • Wirtschaftsrecht für Führungskräfte
  • Informationsrecht für Führungskräfte
  • Wirtschaftsrecht in der Praxis
  • Informationsrecht in der Praxis

Kommunikation und Personalmanagement
Personalführung und Personalentwicklung zählen zu den Kernaufgaben aller Führungskräfte. Die Module dieses Faches vermitteln einerseits personalwirtschaftliche Kenntnisse zur Ermittlung des Bestandes und des Bedarfs an betrieblichem Personalvermögen, Methoden effizienter Personalentwicklung sowie zur Bewertung des Personalvermögens.
Darüber hinaus wird ein Überblick über zentrale wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Bereichen Personalführung und Wirtschaftsethik gegeben. Neben praxisrelevanten Führungsinstrumenten soll im Kontext der strukturellen Führung die Bedeutung und die Wirkungsweise der "unsichtbaren" Führungs-Kräfte Technologie, Bürokratie, Differenzierung sowie Unternehmenskultur verdeutlicht werden.
Praxisorientierte Trainingsmodule vermitteln die notwendigen Skills für erfolgreiches Veränderungs- und Konfliktmanagement und dienen der Verbesserung des persönlichen Kommunikationsstils.
    Module
  • Dynamische Personalwirtschaft & betriebliches Personalvermögen
  • Personalführung & Personalentwicklung
  • Grundlagen erfolgreicher Kommunikation
  • Strategiekonforme Führung & Kommunikation
  • Rollen in der Organisation & Change Management
  • Leadership

Controlling und Marketing
Die Funktionen des Controllings und des Marketings sind wichtige betriebswirtschaftliche Aufgabenfelder im Unternehmen. Die Erfüllung wirtschaftlicher Funktionen im Markt und die Feststellung und Herstellung der Wirtschaftlichkeit der Leistungsprozesse sind das substanzielle Fundament eines jeden Wirtschaftsbetriebes.
Die Module vermitteln Kenntnisse zu Marktorientierung, Produktmarketing, Werbung und Vertrieb, Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Als wesentliche Managementinhalte verstehen sich das strategische und operative Controlling.
    Module Controlling und Marketing
  • Controlling & Finanzierung
  • Marketing & Online-Kommunikation
  • Controlling und Managementinformationssysteme

Informations- und Kommunikationstechnologie
Die souveräne Beherrschung der Produkte der Informations- und Kommunikationstechnologien bildet eine der wesentlichen Grundlagen für das Optimieren der Geschäftsprozesse in der Effektivität und/oder Effizienz verpflichteten Unternehmen. Die Module dieses Faches beschreiben Funktionen und Funktionsweisen der IKT. Darauf aufbauend werden Stand und Perspektiven der technischen Entwicklung und der Anwendung in Wirtschaft und Verwaltung vermittelt. Die Darstellung und Analyse von Anwendungen wie integrierte ERP-Systeme, Instrumente und Verfahren der Business Intelligence, E-Management bzw. E-Governance helfen Führungskräften, die sich dynamisch entwickelnde Informations- und Kommunikationstechnologie für das Unternehmen optimal zu nutzen.
    Module
  • IKT-Wissen für Führungskräfte
  • IKT-Anwendungen zur Unternehmensführung

E-Governance
E-Governance, wie der Begriff hier gebraucht und verstanden wird, bedeutet die Führung von Unternehmen unter dynamischer Nutzung der sich entwickelnden Informations- und Kommunikationstechnologie, eingebunden in den politisch-rechtlichen Rahmen der "Informationsgesellschaft". Es werden dabei sowohl die internen, institutionellen als auch die externen, politischen und sozialen Aspekte behandelt.
Den Studierenden soll ein ökonomisch orientiertes Verständnis des Informations- und Prozessmanagements vermittelt werden, dessen Grundgedanke in der Ausrichtung des IT-Einsatzes sowie der Geschäftsprozesse auf die Ziele eines Unternehmens zum Zweck der Stärkung und Sicherung seiner Wettbewerbsfähigkeit besteht.
    Module
  • Technische, wirtschaftliche & politische Aspekte der Informationsgesellschaft
  • Prozessoptimierung & Qualitätsmanagement
  • Mediennutzung & Kommunikationsverhalten
  • Perspektiven globaler wirtschaftlicher Entwicklungen

Wissenschaftliches Arbeiten
Wer an einer wissenschaftlichen Bildungseinrichtung studiert, kommt an Basisinhalten einer "Wissenschaftstheorie" nicht vorbei. "Wissen" und "Wissenschaft", deren Ziele, Inhalte und Methoden, deren "Produktion" und Beurteilung gehören zu den Alleinstellungsmerkmalen von Einrichtungen, die sich der universitären Weiterbildung mit akademischen Abschlüssen widmen.
Die Regeln wissenschaftlichen Arbeitens und Dokumentierens werden den Studierenden in den Modulen dieses "Faches" nicht nur dargeboten und erläutert, sie werden in Vorträgen, Diskussionen und durch das Anfertigen von schriftlichen Arbeiten auch geübt. Dabei haben die Studierenden auch die Möglichkeit, ihre erworbenen kommunikativen Qualifikationen vor einem Forum zu präsentieren.
    Module
  • Wissenschaftliches Arbeiten für Praktiker
  • Wissenschaftliches Arbeiten in der Praxis (Verfassen der Projektarbeit, Verfassen der Master Thesis)

Fachvertiefung Industrial Engineering


Management von Industriebetrieben
Dieses Modul setzt seinen Schwerpunkt auf erfolgskritische Kernbereiche für das Management im technischen und produzierenden Umfeld. Der relevante Kontext in der Führung von produzierenden Unternehmen spielt dabei eine besondere Rolle. Im Fokus stehen Themen wie Kostensenkungs- und Optimierungsprogramme, die Gestaltung von tiefgreifenden Veränderungsprozessen sowie die Gestaltung des F&E Managements und des Projektportfoliomanagements und die Entwicklung von exzellenten Führungskräften und Experten. Durch die Vermittlung von praxisnahen und modernen Ansätzen zum Management an der Schnittstelle zwischen Mensch, Organisation und Technik erhalten die Teilnehmer/innen ein hervorragendes Rüstzeug für ihre Arbeit im industriellen Umfeld.

Kostensenkungs- und Optimierungsprogramme für Industriebetriebe
Die Studierenden lernen konkrete Ansätze und Vorgehensweisen für das Design und die Durchführung von Optimierungs- und Kostensenkungsprojekten. Darüber hinaus werden typische Fehler und Fallstricke beleuchtet und die Rolle des Managements dargestellt und reflektiert.

Fundamental Change Projects - tiefgreifende Veränderungsprozesse gestalten
Entlang der "Theory U" von Claus Otto Scharmer (MIT) und weiteren bahnbrechenden Ansätzen erhalten die Studierenden ein umfassendes Konzept für die Initialisierung und Gestaltung von Innovations- und Veränderungsprozessen. Weiters werden die typischen Dynamiken in tiefgreifenden Veränderungs- und Entwicklungsprozessen dargestellt und im Bezug zur Rolle des Managements gesetzt. Die Architektur und das Design von solchen Prozessen werden erarbeitet.

Risikomanagement in Industriebetrieben
Die Studierenden erhalten ein umfassendes Konzept über die Ausprägungen des Risikomanagements in Industriebetrieben. Die Bandbreite und Wirkungsweise von systematischem Risikomanagement wird dargestellt und wesentliche Methoden und Systeme inklusive ihrer organisatorischen Einbindung werden vermittelt und anhand von Case Studies erarbeitet.

Projektportfoliomanagement und Project Governance
Auf Basis der strategischen Ausrichtung eines Unternehmens wird die Rolle des Projektportfoliomanagements beleuchtet sowie Strategien und Ansätze in der Portfolioplanung und Optimierung. Der Zusammenhang mit den Geschäftsprozessen und der Entwicklung und Implementierung von effektiven Governance und Projektcontrolling-Prozessen bilden einen weiteren Schwerpunkt in diesem Modul.

F&E Management in Industriebetrieben
Strategische Optionen und die Frage, wie Forschungs- und Entwicklungsvorhaben effizient in Industriebtrieben organisierbar ist, bilden den Schwerpunkt in diesem Modul. Die Studierenden lernen weiters Spezifika von F&E-Projekten und praxisorientierte Konzepte zum Forschungs- und Entwicklungsmanagement kennen.

Performance Management und Karrieremodelle in Industriebetrieben
In diesem Modul steht die Bedeutung von Talente Management und Human Resource Management für Industriebetriebe im Mittelpunkt. Die Studierenden erhalten einen Überblick über Systeme zum Performance Management und zur Potentialanalyse und Talente-Entwicklung. Die Vortragenden gehen weiters auf die Etablierung von Fach- und Managementkarrieren in Industriebtrieben ein.

IT-basierte Integrierte Managementsysteme für Industriebetriebe
Die Kenntnis der Möglichkeiten modernen Datenmanagements in Industriebetrieben, sowie den Bezug auf Datenströmen und Kennzahlen in ERP- und Subsysteme, wie z.B. MES, sind wesentliche übergreifende Inhalte dieses Moduls.
Themeninhalte wie Produktions- Auftrags- und Logistiksteuerung, Qualitätsmanagement an Produkten und in der Produktion stellen die Basisfunktionen dafür dar und werden entsprechend systemisch dargestellt.
Die prozessbasierende Integration aller dieser Disziplinen in ein gesamtheitliches Managementsystem zur Risikominimierung, rundet die Inhalte des Moduls ab.
Alle Themen werden in einem praxisnahen Umfeld anhand von Fallbeispielen dargestellt und in Form einer Projektarbeit mit möglichem eigenem Unternehmensbezug abgeschlossen.

Informations- und Kennzahlenmanagement
Die Studierenden bekommen einen Überblick zu den Zusammenhängen in den IT-Ebenen ERP, MES/LMS und peripheren IT-Systemen. Weiters werden die prinzipiellen Schwerpunkte von Kennzahlen in den genannten Ebenen angesprochen.
Sie können im eigenen Unternehmen selbst erkennen und auswählen welche Systeme und Kennzahlen wesentlich sind.

Qualität in der Produktentwicklung und Produktion
Die Studierenden bekommen einen Überblick zu den wesentlichen Themen der Qualitätssicherung im Produktentwicklungsbereich und im Produktionsbereich.
Sie können einfache Produkt- und Systemanalysen selbst durchführen und die Zusammenhänge zu Qualitätsthemen festlegen.

Produktions-, Auftrags- und Logistiksteuerung
Die Studierenden lernen grundlegende Modelle der Auftragssteuerung in Industriebetrieben kennen und lernen zwischen zu unterscheiden, wo welche Varianten für Auftragsabwicklung, Produktion und Logistik wesentlich sind und wie diese optimal zusammen wirken können.

Integrierte Management Systeme für Industriebetriebe, Corporate Risiko-Management
Die Studierenden lernen die grundlegenden Prozess- und Systemgedanken für Industrieunternehmen kennen. Sie lernen wesentliche Kriterien im Risiko-Management kennen und können so für das eigene Unternehmen erkennen, wie eine Integration möglich ist und welche Schritte zur Umsetzung unternommen werden müssen.

Produktmanagement und internationales Projektgeschäft in Industriebetrieben
Ein zentraler Erfolgsfaktor für Industriebetriebe liegt im professioniellen Handling des Produkt- und Projektmanagements auf internationalem Niveau. Dieses Modul ist daher elementaren Konzepten für die Gestaltung des Produkt- und Prozessmanagements gewidmet, es zeigt die Möglichkeiten und Grenzen des Product-Life-Cycle Managements im Zusammenhang mit integrierten Prozessmanagement Ansätzen auf und beleuchtet die Kernelemente einer projektorierten Unternehmensführung sowie die Steuerung des Vertriebs inklusive des zugehörigen Vertragsmanagements.

Strategisches Produktmanagement
Ansätze und Prozesse zur Produktauswahl sowie Werkzeuge und Methoden des Produktmanagements stehen im Mittelpunkt dieses Vortrags. Die Studierenden lernen das Zusammenspiel zwischen Produktentwicklung und Business Development kennen und Ansätze zur Produktpositionierung und zum Produktmanagement.

PLM - Product Life Cycle Management
Der Schwerpunkt in diesem Vortrag liegt im Zusammenhang von effektiven Stammdaten und Variantenmanagement in Bezug auf die Gestaltung von Prozessen und der Integration mit IT-Systemen. Die dafür relevanten Erfolgsfaktoren werden näher beleuchtet. Eine tiefer gehende Auseinandersetzung erfolgt weiters mit integriertem Prozessdesign und der Architektur von modernen integrierten Systemen für das PLM.

Projektorientiere Unternehmensführung und Organisation
Der Vortrag fokussiert auf die Merkmale und Ausprägungen von projektorientierten Unternehmen. Dabei werden die Spezifika und Organisationsformen sowie die Strukturen und Prozesse in projektorientierten Organisationen mit den Studierenden diskutiert und mit herkömmlichen Unternehmen verglichen. Durch Praxisbeiträge und Case Studies werden die Möglichkeiten und Grenzen der projektorientierten Unternehmensführung aufgezeigt.

Vertriebssteuerung und Risiko- und Vertragsmanagement
Die Wirkung und der Einfluss der Vertriebsphase auf die Abwicklungsphase bilden hier einen Schwerpunkt: Im Mittelpunkt stehen Diskussionen zum Front End Loading-(FEL) Approach und effektive Konzepte zum Management der kritischen Schnittstelle zwischen Abwicklung und Vertrieb. Weitere wichtige Aspekte liegen in der Auswahl der Vertragsart und die Gestaltung von Verträgen und den zugehörigen Abrechnungs- und Zahlungsmodalitäten. Identifikation und Management von Projektabwicklungsrisiken.

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Bewerbungsgespräch:
Angesprochen sind Personen, die über einen einschlägigen akademischen Abschluss verfügen oder aufgrund einer sonstigen Ausbildung und einer relevanten, einschlägigen Berufspraxis eine gleichzuhaltende Qualifikation aufweisen können.
In beiden Fällen ist die Absolvierung eines Aufnahmeverfahrens Voraussetzung.
Die formalen Zulassungskriterien stellen das Mindestalter von 25 Jahren sowie das Vorliegen der vollständigen Bewerbungsunterlagen und das persönliche Bewerbungsgespräch dar. Über eine Zulassung wird im Einzelfall entschieden. Die Donau-Universität behält sich das Recht vor, Studienanträge abzuweisen oder mit Auflagen auszustatten.

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Aufnahmeverfahren:
Um eine Zulassung zum Studiengang zu erlangen ist sind folgende Schritte nötig:
  • besuchen Sie uns eine unserer Informationsveranstaltungen oder kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner
  • vereinbaren Sie einen Termin für ein persönliches, individuelles Aufnahmegespräch
Bringen Sie zum Gespräch Ihre Bewerbungsunterlagen mit.
Bestehend aus:
  • Lebenslauf
  • Letter of Intent
  • Aus- und Weiterbildungsnachweise
  • Kopie des Reisepasses
Für Ihre Zulassung benötigen wir Ihren unterschriebenen Bewerbungsbogen im Original.

Der Lehransatz:
Das Lehrziel ist die Vermittlung der Fähigkeit, Probleme und Herausforderungen zu analysieren und im Team zu lösen und nicht die Wiedergabe von gelerntem Wissen. Dies spiegelt sich auch im Präsenzunterricht wider, der den Studierenden Inhalte durch eine Kombination aus Vorträgen, Workshops, Case Studies, problemorientiertem Lernen, Gruppenarbeiten und Expertengesprächen vermittelt. Zusätzlich zu den zahlreichen Fallbeispielen bilden zwei schriftliche Arbeiten (Projektarbeit und Master Thesis) wesentliche Säulen des fundierten und lösungsorientierten Lernens. Die Bildung von Netzwerken zwischen Lehrbeauftragten, AbsolventInnen und Studierenden wird ausdrücklich unterstützt. Diese Interaktion ermöglicht den Zugang zu einem reichen Erfahrungsschatz und wertvollen Kontakten sowie einen nachhaltigen Wissenstransfer.

Lernmodell - Blended Learning:
Das neue Blended-Education-Konzept des „Professional MSc Management und IT“ ist für die speziellen Anforderungen der berufsbegleitenden Weiterbildung auf universitärem Level entwickelt worden. Es umfasst mediale und personale Elemente der Lehre, die durch eine zielorientierte Anordnung von Präsenz- und Distanzphasen integriert werden.

Dies führt zu einer deutlichen Erhöhung der Flexibilität in der individuellen Lernorganisation der Studierenden bei gleichzeitiger Reduktion der erforderlichen Studientage auf dem Campus in Krems.

Durch Einsatz aktueller Instrumente der Informations- und Kommunikationstechnik wird die Intensität der Betreuung erhöht sowie die Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden sowie der Lernenden untereinander auf hohem Niveau unterstützt.

Die Qualität der Lehre wird durch die Entwicklung und den Einsatz von permanent evaluierten medialen Elementen, z.B. didaktisch voll aufbereiteten Studientexten, die (exklusiv) für die Studierenden virtuell und real zugänglich sind, dynamisch gesichert.

Kombination Fernstudium - Präsenzmodule:
Das Studium ist in Fernstudien- und Präsenzstudieneinheiten unterteilt. Fernstudien dienen zur Seminarvorbereitung, sodass die Präsenzveranstaltung gezielt in geeigneten Lehr-Lern-Arrangements geführt werden kann.

Das im voraus zur Verfügung gestellte Lehrmaterial ist im Selbststudium durchzuarbeiten.Im Präsenzstudium werden die Lehrinhalte des Fernstudiums vertieft, erweitert und reflektiert.

Projektarbeit - Master Thesis:
Die Projektarbeit ist die schriftliche Abschlussarbeit des zweiten Semesters und stellt für den/die VerfasserIn den Nachweis dar, in begrenzter Zeit ein auf das Studium bezogenes Thema wissenschaftlich bearbeiten und präsentieren zu können. Sie ist als Gruppenarbeit schriftlich zu verfassen, aber individuell zu präsentieren. Jedes Mitglied einer Gruppe behandelt einen Teilaspekt der Projektarbeit in Form einer schriftlichen Einzelarbeit. Sowohl die Teamleistung als auch die Einzelleistung wird bewertet.

Die Master Thesis ist die schriftliche wissenschaftliche Abschlussarbeit des Studiums. Sie ist als Einzelarbeit zu verfassen und wird von einer/m ProfessorIn verantwortet. Die Themenwahl ist frei und kann auch im Praxisumfeld des Studiums liegen

Bild: Andres Rodriguez - Fotolia.com

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Lehrbeauftragte:
Es zählen sowohl UniversitätsprofessorInnen mit langjährigen Erfahrungen in Forschung, Wirtschaft, Lehre und Weiterbildung, als auch nationale und internationale Führungskräfte aus der Wirtschaft sowie Experten aus dem Trainingsbereich für Kommunikation und Führung. Die Balance zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ist ein wesentliches Element unserer Lehrtätigkeit.

Lehrgangsleitung:
Mag. Dr. Peter Parycek, MSc

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Universitätslehrgang MSc Industrial Engineer - Informationsabend

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