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Erfolgsgeschichten

Kreativ arbeiten, Kinder begleiten: Die Erfolgsgeschichte von Clemens Birsak

Illustrationen, Kinderbücher, Maskottchen und Wimmelbilder: Als Illustrator arbeitet Clemens Birsak schon lange kreativ und mit einem besonderen Blick für die Welt der Kinder. Doch irgendwann entstand der Wunsch nach mehr direktem Kontakt. Nicht nur für Kinder gestalten, sondern auch unmittelbar mit ihnen arbeiten.

Mit dem Lehrgang zur Pädagogischen Zusatzkraft im WIFI Salzburg hat Clemens Birsak genau diesen Schritt gemacht. Heute verbindet er zwei auf den ersten Blick unterschiedliche Welten, die sich bei genauerem Hinsehen aber hervorragend ergänzen: seine Arbeit als Illustrator und die Tätigkeit mit Kindern.

Ein zweites Standbein mit Sinn

Für Clemens Birsak war der Wunsch nach einem zweiten beruflichen Standbein ein wichtiger Ausgangspunkt. Dabei ging es ihm um mehr als nur eine zusätzliche berufliche Perspektive. Durch seine Arbeit als Illustrator (clemensbirsak.at) hatte er bereits zahlreiche Berührungspunkte mit der Lebenswelt von Kindern.

Der Lehrgang zur Pädagogischen Zusatzkraft bot ihm einen praxisnahen Weg. „Ich wollte nicht nur vom Bildschirm aus für Kinder arbeiten, sondern direkt mit ihnen“, beschreibt Clemens Birsak seine Motivation.

Ein Mann sitzt lächelnd an einem Tisch und spielt mit Holzspielzeug. Er trägt eine Brille und ein dunkelblaues Hemd. Der Hintergrund zeigt ein modernes Büro mit Flipchart und Stuhl.
Der direkte Praxisbezug des Lehrgangs zur Pädagogischen Zusatzkraft hat Clemens Birsak besonders überzeugt.

Kreativität trifft Pädagogik

Gerade die Verbindung beider Berufe macht den neuen beruflichen Weg so interessant. Als Illustrator kann Clemens Birsak kreative Projekte entwickeln und seine gestalterischen Fähigkeiten einsetzen. Gleichzeitig bietet ihm die Arbeit im Kindergarten die Möglichkeit, Kinder unmittelbar zu begleiten, ihre Entwicklung mitzuerleben und auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

So entstehen zwei unterschiedliche berufliche Perspektiven, die sich gegenseitig bereichern. Kreativität bleibt dabei ein zentraler Bestandteil seiner Arbeit. Durch die pädagogische Tätigkeit erhält sie jedoch eine neue Dimension.

Auch der Lehrgang zur Pädagogischen Zusatzkraft setzt auf diese Verbindung von Wissen und praktischer Anwendung. Vermittelt werden unter anderem Grundlagen aus den Bereichen Psychologie und Pädagogik, Methodik und Didaktik sowie Selbstkompetenz. Hinzu kommen rechtliche Grundlagen und der Umgang mit Vielfalt. Insgesamt umfasst der Lehrgang 137 Lehreinheiten.

Besonders wichtig ist der direkte Bezug zur Praxis: Während des Lehrgangs wird ein Praktikum in einer Kinderbetreuungseinrichtung absolviert. Vorgesehen sind mindestens 40 Stunden, idealerweise 80 Stunden. Dadurch ist es möglich, Gelerntes unmittelbar anzuwenden und Erfahrungen aus dem Kindergarten wieder in den Lehrgang einzubringen.

Wenn Theorie plötzlich Realität wird

Für Clemens Birsak wurde genau diese Verbindung von Theorie und Praxis zu einem besonderen Erlebnis.

Im Lehrgang beschäftigte sich die Gruppe mit Konflikten und dem Umgang von Kindern mit Emotionen. Kurz darauf ergab sich im Praktikum die Gelegenheit, dieses Wissen direkt anzuwenden. Ein Kind wurde wütend, weil es frustriert war.

Für Clemens Birsak war dies ein Moment, in dem theoretisches Wissen zu konkreter Handlungskompetenz wurde. Er konnte das Kind durch die Situation begleiten und die im Lehrgang besprochenen Inhalte praktisch einsetzen.

Dieser kleine Moment im Kindergarten zeigt, worum es bei pädagogischer Arbeit geht: Kinder in herausfordernden Situationen ernst zu nehmen, ihre Gefühle zu verstehen und ihnen Orientierung zu geben.

Ein Berufsfeld mit vielen Möglichkeiten

Die Geschichte von Clemens Birsak zeigt, dass eine Weiterbildung nicht immer einen kompletten Neustart bedeuten muss. Manchmal geht es darum, vorhandene Fähigkeiten zu erweitern und eine zweite berufliche Perspektive aufzubauen.

Gerade für Menschen, die gerne mit Kindern arbeiten, kann der Lehrgang zur Pädagogischen Zusatzkraft eine Möglichkeit sein, pädagogisches Fachwissen aufzubauen und gleichzeitig praktische Erfahrungen zu sammeln. Die Inhalte reichen von Entwicklungspsychologie, Pädagogik und Sprachentwicklung über Spiel, Rituale und Sprachförderung bis hin zu Konfliktmanagement, Teamarbeit und der eigenen Rolle als Betreuungsperson.

Für Clemens Birsak ist daraus eine besondere Kombination entstanden: Illustration und pädagogische Arbeit. Zwei Tätigkeiten, die Kreativität brauchen, aber auf ganz unterschiedliche Weise stattfinden.

Aktuell stehen am WIFI Salzburg und WIFI Pongau verschiedene Lehrgangstermine zur Verfügung. Zusätzlich werden kostenlose Informationsabende angeboten, bei denen sich Interessierte über den Lehrgang informieren können.

Das Bild zeigt eine Frau in einem weißen Blazer, die lächelnd in die Kamera blickt. Im Hintergrund sind verschwommene Elemente eines Büros zu erkennen. Die Atmosphäre wirkt professionell und freundlich.

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MMag. Annemarie Schaur
E aschaur@wifisalzburg.at
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