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Wie gelingt es, vor anderen klar und überzeugend aufzutreten? Und wie kann man lernen, die eigene Wirkung bewusst zu gestalten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Mag. Silvia Faulhammer Msc. in ihren Trainings.
Als Lehrgangsleiterin der Rhetorik-Akademie und WIFI-Trainerin von vielen Kursen rund um das Thema Persönlichkeit und Selbstkompetenz begleitet sie Menschen dabei, ihre Kommunikation zu stärken, selbstbewusster aufzutreten und ihre Botschaften klar auf den Punkt zu bringen. Im Trainerprofil gibt sie Einblicke in ihren beruflichen Weg, ihre Arbeit als Trainerin und in jene Momente, die ihre Trainings besonders machen.
Silvia, dein Werdegang in wenigen Sätzen.
Mein beruflicher Weg hat mehrere Stationen – aber immer einen roten Faden: Kommunikation und Menschen.
Nach vielen Jahren in der gehobenen Hotellerie bin ich in die PR-Branche gewechselt und habe über 25 Jahre als Kommunikationsberaterin gearbeitet. Parallel dazu hat sich meine Leidenschaft für Training und Coaching entwickelt. Nach einigen Studien und Fortbildungen arbeite heute ich als selbstständige Beraterin, Trainerin und Coach und begleite Menschen dabei, klarer zu kommunizieren, sichtbarer zu werden und ihre Wirkung bewusst zu gestalten.
Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spaß?
Zu sehen, wenn bei Menschen etwas „Klick“ macht. Ich liebe „Ahas!“
Wenn jemand plötzlich merkt: Ah, so kann ich das auch sehen. So kann ich reagieren.
Diese Momente, in denen sich Perspektiven öffnen und Menschen mutiger und wirksamer werden – das ist für mich das Schönste an Trainings.
Dein wichtigstes Tool im Unterricht?
Fragen.
Gute Fragen bringen Menschen zum Denken, zum Reflektieren und zum Lernen.
Und natürlich Übungen – denn Kommunikation lernt man nicht durch Zuhören, sondern durchs Ausprobieren.
Was sind die größten Herausforderungen als Trainer:in?
Jede Gruppe ist anders.
Manchmal sitzen Menschen im Raum, die sehr offen sind und manchmal auch skeptisch oder müde nach einem langen Arbeitstag.
Die Herausforderung ist, die Gruppe abzuholen, Dynamiken wahrzunehmen und einen Raum zu schaffen, in dem Lernen wirklich möglich wird.
Was bringt dich durch den Alltag als Trainer:in bzw. eine lange Arbeitswoche?
Neugier auf Menschen.
Jede Gruppe bringt neue Perspektiven, Geschichten und Erfahrungen mit.
Und ganz ehrlich: Bewegung in der Natur – ein paar Stunden am Berg wirken manchmal Wunder.
Ein Moment oder Erlebnis aus einem Training, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist.
Ich bin immer berührt, wenn ich merke, dass ich hilfreich sein kann – wenn Tools, Methoden und Übungen tatsächlich Wirkung zeigen.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Teilnehmerin, die zu Beginn eines Trainings gesagt hat: „Vor Gruppen sprechen ist mein größter Horror.“
Am Ende des Lehrgangs stand sie vorne, hat ihre Präsentation gehalten – und danach gestrahlt. Aber noch viel mehr: Es stand plötzlich eine ganz andere Person vor uns. Präsent. Klar. Konkret. Überzeugend.
Dieser Moment, wenn jemand über sich hinauswächst und merkt, was alles in ihm oder ihr steckt – das bleibt hängen.
Was würdest du tun, wenn du kein:e Trainer:in geworden wärst?
Wahrscheinlich etwas sehr Ähnliches – nur unter einem anderen Titel.
Trainerin am WIFI zu sein ist ja nur ein Teil meiner Arbeit. Ich bin auch Kommunikationsberaterin und Coach, und auch wenn ich nicht mehr in der Hotellerie arbeite, bin ich im Herzen immer noch Gastgeberin – heute eben für Netzwerkformate und Begegnungsräume.
Meine beruflichen Stationen waren sehr unterschiedlich: Hotellerie, PR-Beratung, Coaching, Training. Der rote Faden war aber immer derselbe – Menschen, Kommunikation und Begegnung.
Ich glaube also, ich würde immer wieder Räume schaffen, in denen Menschen zusammenkommen, sich austauschen und wachsen können.
Und wer weiß – vielleicht gibt es irgendwann ein kleines Hotel Garni in den Bergen. Hauptsache, es ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen.
Dein Tipp für Trainerkolleg:innen?
Nicht nur reden – Räume öffnen.
Gute Trainings entstehen nicht durch perfekte Folien, sondern durch echte Begegnung, gute Fragen und die Bereitschaft zuzuhören.
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