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Trainer:innen im Fokus

Trainer im Fokus: Johannes Brunnauer

Mathematik verständlich, motivierend und mit viel Geduld zu vermitteln – genau das zeichnet Johannes Brunnauer MSc., WIFI Trainer für Nachhilfe Mathematik und „Lehre mit Matura“, aus. Mit seiner langjährigen Erfahrung begleitet er Teilnehmer:innen am WIFI Salzburg auf ihrem Weg zur erfolgreichen Mathematura und zeigt dabei, dass Mathematik mit den richtigen Erklärungen für jede:n verständlich werden kann.

Seit diesem Jahr gibt es im WIFI Salzburg eine neue Nachhilfereihe für Mathematik für Schüler:innen, in der Johannes Brunnauer einer von drei Trainer:innen ist und sein Fachwissen sowie seine Erfahrung gezielt in die individuelle Förderung der Teilnehmer:innen einbringt.

Die Begeisterung für Zahlen und Formeln begleitet ihn schon seit seiner Schulzeit und führte ihn über Studium und Beruf bis hin zur Veröffentlichung eigener Schulbücher. Im Interview erzählt er, warum Vertrauen und Einfühlungsvermögen im Unterricht oft genauso wichtig sind wie Fachwissen, weshalb manchmal mehrere Erklärungen nötig sind, bis der berühmte „Klick-Moment“ entsteht, und wie motivierend es ist, Teilnehmer:innen bei ihren Erfolgen begleiten zu dürfen.

Johannes, dein Werdegang in wenigen Sätzen.

Die Mathematik zieht sich schon durch mein ganzes Leben. Zuerst als absolutes Lieblingsfach in der Schule, dann im Studium und auch im Arbeitsleben. Ich bin neben meiner Tätigkeit als Trainer seit 2012 in einem Nachhilfeinstitut beschäftigt.

Zudem habe ich 2020 zwei Schulbücher veröffentlicht, die im Unterricht eingesetzt werden können.

Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spaß?

Mir macht es eine Freude den Teilnehmer:innen Mathematik beizubringen und sie ein Stück weit ihres Weges zu begleiten. Es ist immer schön mit anzusehen, wenn Fortschritte sichtbar werden und schlussendlich ein positives Ergebnis herausschaut bei der Matura.

Die Grafik zeigt einen Mann in einem hellblauen Hemd vor einem großen grünen Schild mit der Aufschrift „WIFI“. Im Hintergrund sind moderne Gebäude mit Glasfassaden und Grünpflanzen zu sehen.
©WIFI Salzburg

Dein wichtigstes Tool im Unterricht?

Geduld und Erklärungen. Bis es Klick macht, braucht man oft etwas Geduld und mehrere Erklärungen. Hierbei ist es die Kunst an die behandelten Themen so heranzugehen, damit jeder und jede etwas mitnehmen kann. Ganz im Sinne von LENA (lebendig und nachhaltig).

Mir ist es auch wichtig, dass sich die Teilnehmer:innen auch ganz auf die Kurse einlassen. Nur sich von den Trainer:innen berieseln zu lassen, ist zu wenig.

Was sind die größten Herausforderungen als Trainer?

Da oft ein unterschiedliches Vorwissen herrscht, ist es manchmal keine leichte Aufgabe den Kurs so zu gestalten, damit alle optimal profitieren. Damit das passiert, ist eine vertrauensvolle Gruppenatmosphäre in meinen Augen immens wichtig. Es ist immer schön anzusehen, wenn Teilnehmer:innen, die schon etwas mehr Vorwissen haben, anderen helfen und alle somit voneinander profitieren..

Eine weitere Herausforderung ist es, die Teilnehmer:innen so zu motivieren, damit sie rechtzeitig mit der Prüfungsvorbereitung beginnen. Zeitmanagement ist meiner Meinung nach das Um und Auf.

Was bringt dich durch den Alltag als Trainer bzw. eine lange Arbeitswoche?

Die Liebe zur Mathematik und die netten Gespräche mit den Teilnehmer:innen. Und auch ein langer Spaziergang in der Natur oder ein gutes Buch sorgen für den nötigen Ausgleich. :)

Die Grafik zeigt eine Person in einem Raum mit anderen Personen im Hintergrund, die aufmerksam ihren Laptops oder Präsentationen folgen. Im Vordergrund sieht man einen Laptopbildschirm, der eine Webseite anzeigt.
©WIFI Salzburg | Hechenberger

Ein Moment oder Erlebnis aus einem Training, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist.

Ein besonderer Moment war, als eine Teilnehmerin zu mir sagte, dass sie es toll findet, dass ich an sie glaube. Und ja ich bin der Meinung, dass jeder und jede das Zeug hat, die Mathematura zu schaffen. Man braucht nur die nötigen Werkzeuge.

Sehr gefreut hat mich auch, als ein ganzer Kurs die Prüfung positiv absolvierte. Das motiviert mich als Trainer auch enorm.

Was würdest du tun, wenn du kein Trainer geworden wärst?

Sicher irgendwas, das mit Mathematik und Menschen zu tun hat.

Dein Tipp für Trainerkolleg:innen?

Ich kann jede:r Trainer:in nur raten sich auf die unterschiedlichen Gruppen einzulassen und mit dem nötigen Einfühlsvermögen zu agieren. Das wirkt oft Wunder. Außerdem würde ich die LENA-Kurse sehr empfehlen, die vom WIFI angeboten werden.

Beitragsbild: ©stock.adobe.com | Coloures-Pic